Fokker D.VII
Januar 2009
Ein Gutes Neues Jahr :-))))
Zuvor noch das Jahrhundertwerk von Ende 2008 begutachtet .... Rumpf und
Schleifsporn gefällt mir so sehr gut. In wie weit die Vorspannung reicht wird
sich herausstellen. Eine Seite des Rumpfes wird mit GFK beplankt werden. Dadurch
habe ich eine Service-Öffnung geschaffen und kann im Notfall wieder etwas
richten.
Schleifsporn
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Tragflächenauflage (unten) und Höhenruderauflage
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Ausmessen des unteren Flügels (0 Grad ,
Höhenleitwerk + 2 Grad)
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Doppeldecker -)))))))
03.01. - 04.01.2009
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Aufbau des Höhenleitwerkes
Verstärkungen mit 1,5er Sperholz. Hier wird die
Verspannung angesetzt. Ich gehe davon aus, dass dies in weichem Balsaholz nicht
halten würde. Auch hier wieder alles stumpf-auf-stumpf verklebt ......
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Ruderflächen .... wie so oft, "laminate the parts"
:-)
Fertig ! Jetzt "nur noch" alles verrunden um den
"Alurohr-look" hinzubekommen. Ich werde zusätzlich noch ein paar dezente
Verstärkungen einbringen. Das Leitwerk ist recht groß und mein Vertrauen in das
stumpfe Verkleben der Teile ist nicht sonderlich hoch. Aber im Großen und Ganzen
mit ich mit meinem Tagwerk zufrieden.
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Nachdem alles durchgetrocknet ist, werden alle Hölzer an den Aussenseiten
verrundet. Die Ruder werden mit GFK-Ruderhörnern angelenkt. Auf der Unterseite
die "echten" Anlenkungen, die Ruderhörner auf der Oberseite sind "Deko" und
werden mit Gummi-litze angelenkt. Wenn mich der "Affe beisst" dann kann ich immer
noch eine pull-pull-Seilanlenkung machen, mal schauen. Eine weitere Option ist
das Leitwerk demontier-bar zu gestalten. Die Höhenruder sind geradezu
prädestiniert an der Kellertüre hängenzubleiben ........
Die Herstellung der GFK-Ruderhörner ist einfach und für kleines Geld schnell
erledigt. Als Basis dient 2mm GFK-Platinenmaterial. Mit der Diamantscheibe grob
ausgeschnit-ten, dann zugeschliffen und Bohrungen gesetzt.
Eine Sache von ca. 30 Minuten , quasi zum Nulltarif .
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Natürlich arbeite ich wieder mit meiner kleinen Bauhelferin :-))))))
Wer weiss zu was man Styroporkugeln mal brauchen kann.
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Danach habe ich die Höhenruder mit Oratex bespannt, die Scharniere und
Anlenkungen gesetzt. Ich bin zufrieden, alles ist verzugsfrei und halbwegs
sauber an den Kanten ;-)
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Nach einem freundlichen Telefonat durch Freund und Flügelmann Michael "Mini"
Bergmeier war ich informiert, dass das so nicht geht :-(((( Die Krafteinleitung
bei der Höhenruderanlenkung ist so nicht ausreichend ....... also verstärken.
Mike kennt sich aus, er hatte schon einige WW1-Flieger und kennt die Schwächen
recht genau.
Also die Folie teilweise wieder runter, Aufnahmepunkt aufdoppeln und
Sperrholzverstärkungen einbringen. Das Sperrholz ist 1,5mm stark und leitet die
Kraft über die erreichbaren Holme und Rippen gleichmäßig ein. So muss das jetzt
passen, die Fokker ist an dieser Ecke beschussfest :-))))))
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... meine Kleine übt schon mal :-)))))
..... nach gutem Durchtrocknen, alles wieder schön verschleifen, verrunden und
den "faux-pas" mit Bügelfolie wieder kaschiert. Danke @Mike für den Tip !
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Zeit für eine "Montechristo" :-)
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09.01.2009
Eine Arbeit die ich schon eine Weile vor mir herschiebe ........ cabane struts
..... okay, es ist eine Fokker, also die "Flächenstreben" . Alles muss peinlich
genau ausgemessen werden und wie sollte es anders sein, es hat sich beim Rohbau
ein Baufehler eingeschlichen. Die Nutleisten, welche die Streben im Rumpf
aufnehmen, sind unterschiedlich gefräst, eben ...... logischerweise habe ich
eine der 4 Nutleisten vertauscht (obwohl nachgemessen). Das muss ausgebessert
werden, da sonst die Streben "wandern" könnten. Ärgerlich. Also Mitbauende, die
beigelegten Nutleisten haben verschiedene Ausfräsungen, also peinlichst genau
messen damit nicht derselbe Fehler passiert.
Die 3 vorderen Stahldrähte werden zusammengefasst und in einem U-förmigen
Beschlagteil verlötet. Eine nervige Fummelei, aber irgendwann passts. Der obere
Tragflügel wird mit dem Beschlag verschraubt. Auch so ein Ding .... alles zöllig.
Es macht also durchaus Sinn metrische Teile zu kaufen. Hier z.B. die
Einschlagmuttern, derweil man kommt später nicht mehr dran und wenn auf dem
Flugfeld die Schraube verlustig geht, ist der Flugtag vorbei.
Die vorderen Streben "stützen" das Tragwerk, über die hintere D-Strebe wird die
EWD eingestellt. Also auch hier wieder genauestes Messen, sonst fliegt die
Fokker nicht ... oder halt nur kurz :-) Unterer Flügel 0 Grad, Oberer
Flügel + 1,5 Grad, Höhenleitwerk +2 Grad
Blick auf die vorderen Streben und den Beschlag
Zwischendurch ein Exkurs :-) Die Tragflächenbefestigung des unteren Flügels. Den
Hartholzkeil gibt es nicht im Baukasten ..... ist auch nicht vorgesehen. Bei
Nylonschrauben "geht das noch", die könnten sich verbiegen. Bei Stahlschrauben geht nichts mehr. Ein
späteres Beikommen ist nicht möglich. Also immer aufpassen "was man strickt" und
darüber nachdenken, ob das auch geht und nicht sklavisch der Bauanleitung
und/oder dem Plan folgen.
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Blick von hinten auf die D-Strebe
.... zum Vermessen aufgebaut .... ich bin schon etwas erschrocken. Das Flugzeug
ist riesig. 200cm Spannweite kann also groß sein, wenns fast doppelt ist :-))))))
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Schau mir in die Augen ....
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Weiter gehts mit den N-Stielen . Auch hier wieder löten ! Als Basis werden
Sperrholzbrettchen in die Fläche geklebt. In diese Brettchen werden 2 Löcher
gebohrt, eines für die Einschlagmuttern, eines für den Stiel. 8 mal die ganze
Übung und die Streben können montiert werden. Genaues Ausmessen ist natürlich
obligatorisch. Hier könnte man einen herrlichen Verzug einbauen ;-)
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"Buffn" die Erste .... entstanden aus einem "Williams"-Bausatz
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Das Seitenleitwerk

... so nebenher das Seitenleitwerk auf das Baubrett gezimmert ..... "laminate
the parts" .... man bekommt Routine. Ich denke wenn die D.VII in der Luft ist
wird mir was fehlen :-))))
...... das Leitwerk provisorisch festgepinnt. Augenscheinlich kein Vollzug.
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