Fokker D.VII
23. Januar 2009
Zeit sich um den Cockpitausbau zu kümmern ;-)
Das Cockpit der D.VII ist relativ einfach gehalten, lädt also gerade zum
Ausbau ein.

Problematisch eher, dass das die Spantensituation des Rumpfes eigentlich einen
Ausbau nicht vorsieht, uneigentlich will ich das aber durchziehen. Ein bisschen
Hirnschmalz, ein Gläschen Rotwein nebst Zigarillo hilft dem alten Hirn auf die
Sprünge :-)))
Auch der Bau des Sitzes ist nicht ganz ohne. Der Sitz wird in einer
Rohrkonstruktion gehalten, also quasi freischwebend. Es soll ja nicht nur
"scale" aussehen, es bedarf auch der Stabilität sonst rüttelt sich im Flug alles
los und das muss nicht sein. Vor allem weil unter dem Sitz die
pull-pull-Höhenruderanlenkung geplant ist.
Die Steuersäule für das Seitenruder. Das horizontal laufende Rundholz bedient
im Original das Querruder. Die "Bodenplatte" musste ich teilen da eben ein Spant
"im Weg" ist. So ist der Part mit der Seitenrudersteuersäule auf einem seperaten
Brett. Wenn nachher alles lackiert ist, fällt das nicht mehr sehr auf. Zumindest
genügt es meinen Ansprüchen ;-)
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Der Sitzbau
Die Rückenlehne besteht aus 1,5mm Sperrholz welches kräftig gewässert wurde.
Dadurch lässt es sich prima um die Sitzfläche (3mm-Leichtsperrholz) biegen.
Natürlich wurde diese Verklebung mit Weissleim ausgeführt. Die Abwicklung hat
mir Freund und Flügelmann Mike zur Verfügung gestellt. Bei Proctor ist so etwas
automatisch dabei .....
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Über der Seitenruder-Steuer-Säule sollen die Servos verbaut werden. Auch hier
wieder eine Hirnerei sondersgleichen. Das Servobrett soll ja ausbaubar sein,
bzw. die Servos. Von oben kommt man an die Servos nicht mehr dran, hängender
Einbau der ervos mag ich nicht. Also muss das ganze Brett demontierbar sein. Die
einzigste Öffnung ist dafür die Flächenaufnahme. Irgendwann kam mir die schlaue
Idee das Brettchen in einer Nutleiste vorne zu lagern und hinten mit einer
Verschraubung lösbar zu gestalten. Es ist eine Fummelei, aber der einzigste Weg
wenn die Servos vor dem Schwerpunkt liegen sollen. Um das Brettchen lösen zu
können, muss aber auch die Seitenruder-Steuersäule demontierbar sein. das
wiederum ist eine leichtere Übung ;-)
Zeit für eine Motivation :-)))

.... und das Brett in Position
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Den Sitz mal probesitzen lassen.
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letzte Januarwoche 2009 Hinter dem Sitz sitzt :-) die Anlenkung für die
Höhenruderblätter. Diese "Wippe" wird via Schubstange von den Servos vor dem
Cockpit direkt angesteuert und dann geht es zu den getrennten Ruderblättern via
pull-pull-Anlenkung weiter (Stahlvorfach wie gehabt). Die Wippen sind von
einander getrennt gelagert. Um eine Leichtgängigkeit zu erhalten wird das Ganze
kugelgelagert. Also 4 Kugellager im Fachhandel organisiert (12mm aussen, 8mm
innen) und diesselben in starke Kiefernleisten gepresst. Hierzu habe ich ein
12mm-Sackloch gebohrt . Die Wippe besteht aus einer 4mm-GFK-Platte. Die Achse
ist ein 8mm-Alurohr. Auf dieses Rohr wird der GFK-Ruderhebel mit UHU-Endfest
verklebt ..... soweit die Theorie .......
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Dumm ist, wenn man die Teile zum Austrocknen falsch herum liegenlässt. Das
Endfest und der GFK-Hebel sind gewandert und haben sich herrlich formschlüssig
mit dem Lackerbock und natürlich dem Kugellager verbunden ..... Volltreffer !
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Also das Ganze nochmal von vorne .....
Jetzt aber in anderer Technik. Die Umlenkhebel nochmals ausgefräst, diesmal aber
in einem Maß, dass ich die Kugellager direkt in den Hebel verpressen kann. An
einer Ecke angefast um Platz für den Gabelkopf zu lassen. Hier greift die
Schubstange ein. In die Bohrung unterhalb wird das Stahlvorfach eingebracht.
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Die Wippe und später das Ganze in Position hinter dem Cockpit.
Die Höhe des Sitzes nochmal angepasst und auf den Stützen festgeschraubt. Der
hintere Cockpitboden inkl. Sitz ist im Zweifel demontierbar, sodass ich an die
Wippe rankomme. Unter der Wippe werde ich den Rumpf mit einer 0,5mm-GFK-Plate
verschliessen, sozusagen als Wartungsöffnung.
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Aufbau und Anlenkung der Leitwerke Das Seitenleitwerk wurde mit
Buchendübeln auf die Höhenruderdämpfungsflosse geklebt. Danach habe ich die
Abstrebungen aus 2,5mm Stahldraht gefertigt. Entgegen der Bauanleitung habe ich
die "hardpoints" nicht geschraubt, sondern am SLW eine GFK-Platte eingesetzt, an
der HR-Dämpfungsflosse eine M3-Augenschraube. Das Ganze dann mit 2 Gabelköpfen
fixiert. So ist zumindest ein Mindestmaß an Einstellung möglich. Die komplette
Einheit soll abnehmbar sein, also 3 Schraubpunkte gesucht, Einschlagmuttern in
Harthölzer gesetzt und Selbige eingeklebt. So ist das gesamte Leitwerk mit 3
Schrauben gesichert und kann für Transportzwecke abgenommen werden.
Etwas Grips war dann noch nötig für die Seitenruderanlenkung. Die unteren beiden
Scharniere sind teilbar. Dazu musste der ursprüngliche Stahldraht ausgetrieben
werden. Jetzt verbindet ein durchgehender Stahldraht beide Scharniere. Im
"Flugzustand" ist die Draht mit Klebeband gegen Herausrutschen gesichert.
Nachdem die ganze Mimik sitzt und ausgemessen ist, kann es an die Anlenkung mit
den Stahldrähten gehen. Auch hier wie bei der Corsair natürlich Stahlvorfach !
Diese Anglerschnur ist hochfest (hier 15 Kg) und kann Dank Kunstoffummantelung
auch verschweisst werden. dadurch ist die Verbindung an den Augenschrauben
unlösbar. Damit sich das Ganze einstellen lässt sind zusätzlich noch Wirbel aus
dem Anglerbedarf angebracht. Nach ein paar Stunden war auch diese Arbeit gemacht
und das "tailplane" ist flugfertig :-)
Die Ruderscharniere fixiere ich seit ich Flugmodelle baue immer so : 1,5mm
Löcher bohren, danach Zahnstocher einkleben. das Scharnier an sich habe ich mit
Weissleim eingeklebt. So ist das Scharnier unverrückbar fest .... einfach aber
wirksam
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So langsam wird ein Flieger daraus !
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10.02.2009 Kleinkram
Cabane Struts . Die Fahrwerksdrähte werden mit Hartholznutleisten verkleidet.
Die Leisten werdn noch in Form gebracht so dass das Ganze aerodynamischer wird.
Leitwerke und die Befestigung via Nylonschrauben auf dem Rumpf
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Lötereien .... Kupferblech gebogen, gebohrt und auf ein Messingröhrchen gelötet,
fertig ist der MG-Halter. Das Gleiche nochmal vorne, dann ist auch diee Arbeit
erledigt.
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Ein weiteres Gimmick. Bei den Querruderservos habe ich an dem Hauptholm und dem
hinteren Holm eine 4*4mm-Hartholz-Leiste gesetzt. Der Flügel wird bebügelt,
dieser Ausschnitt jedoch mit einer hauchdünnen GFK-Platte verschlossen. So ist
der Zugang zum Servo ganz einfach möglich, stört aber die Optik nicht.
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Zeit zum Aufräumen und eine Montechristo geniessen !
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