"Strega´s Homepage"
 



Fokker D.VII

 

Februar 2009

Die Motorattrappe

Eigentlich ganz einfach. Uneigentlich sind die ABS-Teile nicht so der Brüller. Das Auspuffrohr passt nicht sonderlich. Nach ewigen Anpassarbeiten hat es dann irgendwie geklappt und das Teil sieht nach Auspuff aus. Ich denke mal nachdem alles lackiert und geweathered ist fällt der eine oder andere Makel nicht mehr auf.

     

..... die Zylinderköpfe. Ebenfalls aus ABS. Abmessen, zuschleifen und anpassen. Das Ganze 6 mal

  

und die ganze Chose auf die Grundplatten gesetzt .....

Der "Kasten" im Vordergrund wird zersägt und die Einzelteile stellen dann den Ventiltrieb dar. Hier kommen dann noch die Kipphebel und Federn des Ventiltriebes irgendwie dran ....

  

nachdem die Auspuffkrümmer (Papprohr) zurechgeschnitten waren wird das ganze Gebilde zusammengesetzt. Sieht schon richtig nach Motor aus ...... Aufwand ? Reichlich, da sind rund 10 Stunden der "Rhein" runter .....

     

.... das Steuerhorn

          

.... und wieder einmal "all together" mit den gebrushden Spandau´s

       

Motoreinbau und Anpassungsarbeiten

Nach der Montage/Anpassung der Motorattrappe habe ich dann festgestellt, dass die Zündkerze mit der Attrappe kollidiert. Das geht so schon mal gar nicht. Mittlerweile habe ich von Zimmermann Schalldämpfer einen Spezialauspuff erhalten. Herr Zimmermann fertigt die Dämpfer auf Maß aus Edelstahl. Vom Allerfeinsten !!!!!! Mein Spezialtopf hat nocheinen Smokeranschluss erhalten . Perfekt !!!!

Der Anschluss passt exakt auf die bisherige Motoreinbauposition. Dadurch dass aber der Motor so nicht passt, darf ich natürlich auch den Dämpfer verändern ....

.. ich liebe es :-((

Also den Motor leicht gekippt und neu befestigt. Hier sieht man schön den Versatz des Schalldämpfers zum Krümmerrohr. Der Dämpfer sitzt auf dem Motorspant. Dadurch dass der Topf so eng am Motor sitzt, ist ein Anschluss mit Wellschlauch nicht drin. Da muss eine andere Lösung her .... die Zündkerze kollidiert etwas mit der Motorhaube, also auch hier ein bisschen ausnehmen...

           

Die einzigste Variante war einen zweiten Spant zu setzen auf welchen dann der Dämpfer montiert wird. 5mm Sperrholz bester Qualität :-)))

     

so passt das dann hoffentlich .... es passt !

     

... danach alles sorgfältig eingeharzt ... der Tank wird wohl an dieser Ecke platziert, natürlich in balsa zur Themperaturabschottung verpackt. Auch die Rumpfansaugung wird räumlich vom Auspufftopf getrennt werden.

     

.... ein Saustall ! Ich sollte aufräumen :-)

... gesagt getan und mal so ein bisschen das Getane zusammengesteckt

        

Heute, am Samstag den 21.02.2009, habe ich mich der Motor-Attrappe gewidmet. Wieder ein paar Stunden versemmelt und man sieht fast nichts davon, aber Spaß macht es nach wie vor !

Als Erstes die Ventilhebel. 6 Balsaleisten ein bisschen zugeschnitzt :-)

        

... danach angepasst und Federn geschnippelt ...... 12 Federn, 12 Unterlegscheiben, 12 Ventilsstössel, 24 M2-Muttern , ein Haufen Flüche, einige Rillos und ein bisschen Sekundenkleber :-)

     

Die beiden Ansaugbrücken habe ich aus Balsaholz geschnitzt. Die 8er-Vierkantleisten habe ich auf der Drehbank verrundet , verklebt und einbisschen verspachtelt. Wirkt irgendwie prima :-)

           

   .... auf der Zeichnung habe ich dann noch dieses Teil entdeckt. Mit verschiedenen Rundhölzern war auch diese Geschichte schnell erledigt. Wobei schnell eben relativ ist ;-)

.... und das fertige Teil in die Lackierkammer :-))) Die erste Schicht matt-schwarz satt. Die Motoren waren seinerzeit alles andere nur nicht farbig. Trotzdem werden ich noch ein bisschen auffrischen und ein Stück weit trockenmalen. Auch werden verschiedene Schwarztöne gespritzt werden, damit die Geschichte nicht so eintönig aussieht. 

  

Das war es für heute ...... 7 Stunden Arbeit .....

irgendwie war das unserem Stubentiger so ziemlich egal :-))))

*********

März 2009

... die Seitenbleche mal "hingedengelt und den Motoreinbau optimiert. So wie ich mir das mit dem Dämpfer vorgestellt habe, klappt leider nicht (s.o. . Der ganze Topf rückt also weiter nach rechts und wird mit einem 0,5er Sperrholz gegenüber dem Motorraum abgeschottet. So "atmet" der ZG38 ruhige und nicht zu heisse Luft, auch sind die Spritschläcuhe und der Tank thermisch etwas besser abgeschottet. 

        

.... danach mit Alufolie die Blechverkleidung nachgebildet und das Betankungsventil verbaut. Hier nutze ich das günstige aber perfekt funktionierende Ventil von Lindinger. 

Hier der Einbauplatz von der Smoke-Pumpe (natürlich Sullivan, was sonst ?) nebst Akku. Das Fach wird mit einer dünnen GFK-Platte verschlossen; die Platte wird mit dem Rumpf verschraubt.

  

.... und Post aus Österreich !!!!!!! Weihnachten und Geburtstag zugleich ..... Martin "Kroni" hat mir die typischen Fokker-Schrauben gefertigt !!!!!! Sensationell die Teile und genau das was die Maschine scaliger macht ! Hier an dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank @Martin !

  

******

zu Seite 1 - 234 - 5 - 6 > 7 - 8 - 9

 

•  www.dorst-Freiburg.de  •