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Fokker D.VII

 

Juni 2009

Bespannung des Tragwerkes

Zur Bespannung nutze ich sehr gerne die gute Oratex-Folie. Nicht ganz günstig aber perfekt in der Verarbeitung. Spannt sich wunderbar und lässt sich bestens verarbeiten. Das "rot" ist mir aber zu grell, will heissen, ich komme um das Lackieren der Flügel nicht herum. Schade.

... aber zuerst Servomontage. Platz ist wirklich genug ;-) , aber trotzdem liegende Montage. Der Abtriebshebel schaut oben raus, so kann der scale-Eindruck etwas verbessert werden. Die original D.VII hatte ja Seilzuganlenkungen. meine Mimik sieht so ein bisschen ähnlich aus ;-) . Die Servos unter Folie verschwinden lassen ist nicht Meins, also auch hier dünne GFK-Platten als Wartungsdeckel. Die Servokabel mit einem Plastik-Spiralschlauch gegen Durchscheuern im Flügel gesichert. Die Vibrationen des Motors könnte das Kabel in den Durchführungen der Rippen verletzen; so geschützt geht das nicht. safety first, vor allem bei lebensnotwendigen Anlenkungen.

  

... die zugeschnittene Folie wird lose aufgelegt und punktuell angebügelt. Danach wird an der Endleiste die Folie eingeschnitten um eben die Rundungen nachbilden zu können. Die "Fransen" werden angebügelt und die ganze Chose mit dem Heissluftfön gestrafft. Hier sollte man höllisch aufpassen und erst nachdem beide (!!!) Seiten gebügelt sind. Macht man das nicht kann das bösen Verzug geben.

           

... eine Strafarbeit ist die Büglerei der Querruder ...

     

... hier die Servoschächte mit dem Abschlussdeckel in GFK

     

... und fröhlich weiter mit dem Unterflügel

     

Zur Belohnung nach der Bügelorgie etwas Lackierarbeit. Das Vorbildflugzeug ist recht farbenfroh rot-weiss-gestreift.

Also zuerst rot lackieren. Hierzu nutze ich roten Basislack den mir mein Freund und Flügelmann Mike "Mini" Bergmeier organisiert hat. Sensationell zu verarbeiten, sehr starkes Pigment und hervorragender Verlauf. Perfekt ! Ich habe den Basislack mit 30% verdünnt und mit einer HVLP (0,5er Düse) und 2,5bar Druck verarbeitet.

Danach die weissen Felder fein säuberlich mit dem guten blauen 3M-Band abgeklebt ...

        

.... danach alles fein säuberlich mit Zeitungspapier abgedeckt ....

     

... eine (!!!!) Lage Basislack weiss darüber gehaucht und fertig ... naja fast, das schwarz beim Balkenkreuz fehlt noch .....

  

... so sieht die Vorbildmaschine aus

.... hier schön zu sehen, wie grell das Originalrot der Oratex-Folie ist. Rechts der Unterflügel bereits in rot lackiert, links das obere unlackierte Tragwerk.

Juli 2009

Vergaser- und Choke-Anlenkung

Choke-Anlenkung aussen

  

.... und was für die Seele :-)

Hochzeit der Motorattrappe mit der Motorhaube .... gefällt !

... noch so eine Strafarbeit ... das Verkleiden der Tragwerk-Streben mit Balsaholz. Dazu muss die Balsaholz-Leiste aber mit einer Nut versehen werden. Na toll... also den Kugelfräser eingespannt und fein säuberlich eine Nut gefräst. Danach werden die Hölzer an den Stahldraht geklebt. 5-Min-Epoxy ist hierfür der beste Kleber. Was weniger Freude bereitet ist, dass nur noch 5 Streben und die N-Stiele an den Flächen mit Holz zu verkleiden sind .......

     

.. das Höhenleitwerk geweisselt :-)

... und rote Streifen drauf :-) "Pommes-rot-weiss" :-)

 

Oktober 2009

Die Flugsaison ist endgültig vorbei, der Herbst hält Einzug, also Bauwetter ! Um mit der Fokker wieder "warm" zu werden, gleich an ein Bauteil vor dem mir es schon seit dem Kauf des Bausatzes graut .... die ABS-Teile für die untere Motorabdeckung

... schnippeln bis der Arzt kommt. Die Bauanleitung definiert es schon im Vorfeld. Die Einprägungen dienen als Anhaltspunkt, aber nicht als finale Schnittlinie.

... verklebt habe ich die ABS-Teile mit handelsüblichen Plastikkleber (dieser löst das ABS an) und dünnflüssiger Sekundenkleber. Die Verklebungen von ABS-Teilen sind schwierig und leider in der Regel nicht dauerhaft. Ich bin gespannt wie lange das hält. In GFK abzuformen wäre der Optimalfall, nur leider ist das ausserhalb meiner bescheidenen Fähigkeiten. 

     

... nach scheinbar ewig dauernder Anpasserei passt die Verkleidung halbwegs. Leider zeigte sich beim ersten Verschrauben dass sich das Teil verzieht und alles andere tut nur nicht korrekt sitzen. Will heissen, das Gleiche nochmal von Vorne .... ärgerlich    

  

... jetzt schauts besser aus, nicht perfekt aber besser ... ich hasse das Zeug. Dieses bauteil ist einer der Prüfsteine des ganzen Projektes. Wieder eine der Sekunden wo man alles an die Wand klatschen könnte ..... aber da muss man eben durch !

  

.. ein bisschen Balsam für die Seele, das Anbringen der Fokker-Schrauben ! Da kommt dann richtig Freude auf. Die Seitenbleche passen nicht exakt, aber nachdem alles Ton-in-Ton lackiert wird fällt dieses Manko nicht mehr auf.... hoffentlich :-) ....

        

... hier muss noch eine Abdeckung aus GFK "gezimmert" werden

  

Die Scharnierimitationen stelle ich wie folgt her : ein Bowdenzug-Innenröhrchen mit 0.8er Seele ist perfekt dafür. Kleine Segmente schneiden, alles etwas auseinanderzuppeln, mit Sekundenkleber sichern und auf dem Werkstück anbringen ;-) eh voilá !

        

die Seitenteile sind lackierfertig

  

.... das wird so langsam

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