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Fokker D.VII

 

Oktober - November 2009

Endlich komme ich zu den Dingen die ich sehr mag ... Lackieren !

19.10.2009

Das Original ist weiss/rot gestreift, will heissen eine Abklebeorgie sondersgleichen. Zuerstwird das "wiss" aufgetragen. Wie bei mir mittlerweile üblich nehme ich hierfür Basislacke. Die Geruchsbelästigung ist zwar enorm (Maske sollte Pflicht sein), aber das Ergebnis ist perfekt. Hauchdünner deckender Lackauftrag. Für den Rumpf habe ich ca. 60Gramm weiss benötigt. Danach wird alles wieder sorgsam abgeklebt. Hierzu nutze ich das bekannte Tamiya-Tape und das Abklebeband von 3M welches sich wunderbar um Konturen schmiegt.

  

Sekunde der Wahrheit, die Abklebungen werden entfernt , bei Bild 3 gut sichtbar das Tamiya-Tape. Das Tape ist auf Papierbasis, verhindert Unterläufer und lässt sich auch wieder gut abziehen ....

     

Die Lüftungsschlitze habe ich mit dem blauen 3M-Band abgeklebt. Eine Riesenarbeit, aber es hat sich gelohnt, derweil das Auslackieren der Lüftungsschlitze wäre eine Riesenarbeit gewesen ....

     

.... hier das Tamiya Tape beim ablösen .... gut zu sehen die Abklebung des Rumpfbalkenkreuzes (mit 3M-Band abgeklebt)

.... und fertig ! Naja, fast ;-) Rote Farbe, ca. 80 Gramm

           

30.10.2009

Das Höhenleitwerk ist nun auch an der Unterseite gestreift .... und dann wollte ich das "Schiff" endlich mal montiert sehen !

        

07.11.2009

Dirk Claassen hatte wieder einmal die perfekte Idee und hat mir die Aufkleber gefertigt ! Sensationelle Arbeit, Danke Dir !!!!!! Leider waren meine Vorbildaufkleber schadhaft, das "g" war nicht ganz komplett. Also immer schön darauf achten, dass die Muster perfekt sind ;-) , aber mit ein paar Pinselstrichen war das Thema durch. Die Aufkleber sind hauchdünn und geben dem Modell das gewisse Etwas !

        

  

Einbau des RC-Equipements am Cockpit-Spant. Das Bild in der Mitte zeigt das power-panel der Doppelstromversorgung

        

.... ich bin sehr zufrieden !

  

10.11.2009

Urlaub !

Heute habe ich mir das Ausmessen des Doppeldeckers vorgenommen. Folgt man den Bauberichten beim US-Forum RC-Scalebuilder, dann ist die Maschine wie aus dem Plan nur mit massivem Tiefentrimm zu fliegen. Der Doppeldecker hat eine starke Tendenz wegzusteigen. Sehr unschön. Nun, es wird vorgeschlagen das komplette Höhenruder auf -3Grad einzustellen. Der untere Flügel ist auf 0Grad nivelliert, sowie auch der Fahrwerksflügel. Das obere Tragwerk sollte auf -1Grad eingestellet werden, dann ist das Flugverhalten etwas neutraler.

Also die empfohlene Einstellung :

  • Fahrwerksflügel 0 Grad

  • Unterer Flügel 0 Grad

  • Oberer Flügel - 1 Grad

  • Höhenleitwerk - 3 Grad

Ich habe sodann nach "Altväter Sitte" die EWD-Waage angebracht und fleissig gemessen. Sofort ein Riesenschreck, derweil das HLW auf +2,5Grad (!!!) stand, also 5,5Grad different zur empfohlenen Einmessung. Zig mal gegengemessen, aber immer das selbe Ergebnis. Das würde heissen, Loopings aus dem Stand. Das HLW auf -3Grad zu bringen würde sodann einen massiven Umbau des Heckbereiches nach sich ziehen.  

                       

Also noch mal aufmerksam die Bauanleitung und die Bauberichte bei RC-Scalebuilder gelesen. Es wird dort explizit darauf hingewiesen, die EWD eben nicht (!!!!) über die Profilsehne zu messen, sondern ausschließlich über die gerade Flächenunterseiten. Die Differenz der Messmethoden liegt bei ca. 3 Grad. Das Problem liegt wohl bei den Fokker-Tragwerken da die Endleiste über der Profilsehne liegt und es dadurch zu massiven Fehlmessungen kommen kann.

Also nach der US-Methode ausgemessen und siehe da es passt !

                    

... zur Belohnung und Nervenberuhigung die Cockpitumrandung "gezimmert". Dazu habe ich ein dickes Elektrokabel "ausgenommen" und geschlitzt, 2 Schrauben und fertig. Manchmal kann es auch ganz einfach sein ;-)

  

  

Das Akkufach war schon bei den Bauarbeiten konzipiert. Dieser "Totraum" lässt sich wunderbar nutzen und der Zugang ist durch eine dünne GFK-Platte leicht gelegt. Alternativ kann auch hierin der smoker nebst untergebracht werden (wie anfangs geplant und dann doch verworfen) . Jetzt sitzt hier der Doppelstrom

  

Die Lackierung des Oberen Flügels stand auch noch an. Also wieder den Basislack angerührt und 120Gramm rot überlackiert. Danach die Kreuze und das Mittelteil mit dem hervorragenden Tamiya-Tape abgeklebt. Das Tamiya-Tape eignet sich hervorragend zum Abkleben von Linien, ist aber weniger geeignet für kurvige Angelegenheiten. Das Tape ist auf Papierbasis und löst sich wieder hervorragend. Das Tape gibt es im Modellbaubedarf in unterschiedlichen Breiten. Hier das 10mm-Band.

     

Danach alles wieder schön Abkleben und die Schicht Weiß auftragen. Hierfür benötigte ich ca. 40 Gramm Farbe, ein Anstrich deckt ! Der Basislack ist in ca. 30Minuten trocken und kann weiterbehandelt werden. Um den Rahmen für das Kreuz zu erhalten, habe ich einen 6mm-breiten Streifen abgeklebt. Hierfür nutze ich das 3M-Band welches gerade in richtiger Breite vorrätig war.

     

Jetzt wieder alles abkleben und "Schwarz" überlackieren. Beim Auspacken sollte man höllisch aufpassen. Auf das 3M-band kommt Malerkrepp und Zeitungspapier. Beim Abziehen vom Lrepp darf keinesfalls das blaue Band mit abgezogen werden. Das blaue 3M-Band klebt relativ stark und nimmt dadurch die abgeklebte Farbe mit ! Also vorsichtig das Krepp abziehen und danach mit der Heissluftkanone das Tape angewärmt. Dann geht das Band ganz leicht und rückstandsfrei ab. "Tricky" aber es geht nicht anders.

     

.... das passiert wenn man nicht aufpasst ! Austupfen und gut ist ..

     

.... beim rechten Kreuz habe ich mich um je 3cm in der Breite vermessen. Ärgerlich aber korrigierbar.

Das obere Tragwerk ist jetzt auch bis auf den Klarlacküberzug fertig. Das Wetter lässt leider den Klarlacküberzug nicht zu, das muss also warten.

Als nächste Aufgabe warten die Flächen-N-Streben auf mich ... das dann auf der nächsten Seite ...

 

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